11.09.2012 - Keiler Bike-Marathon Wombach                                                                                   Bereits zur 16. Auflage des Keiler Bike-Marathons hatte der RV   Viktoria Wombach am 29.07. eingeladen. Den  Herausforderungen dieser Mountainbike-Großveran-staltung  stellten sich erneut auch Paul und Daniel Döhner. Auf Grund  starker Regenfälle kurz zuvor forderten besonders die sehr  schlammigen Trialpassagen von allen Fahrern einiges an  Konzentration, Kondition und Fahrkönnen. Auf der Kurzstrecke über eine Distanz von 30 Kilometern und  700 Höhenmetern  startete Paul Döhner.  In der Altersklasse  Senioren 3 belegte er  in einer Zeit von  1:37:04 h zum dritten  Mal in Folge den tollen  2. Platz. Nur dem um  10 Jahre jüngeren  Michael Sauer von der RSG Würzburg musste er sich geschlagen  geben. Daniel Döhner ging in der Altersklasse Senioren 1 auf der  Mittelstrecke über 58 Kilometer mit 1400 Höhenmetern ins  Rennen. Nach einer Zeit von 3:23.28 h überquerte er die Ziellinie  und kam auf den 30. Platz. Mit von der Partie war auch Mario  Teufel, der mit einer Zeit von  3:45:11 h Rang 54 erreichte.  Rainer Schenk (Pressewart)                                                                                                                                               
                                                                                      © RV Großheubach 2015                                                                Impressum    11.08.2011 - Bike Marathon Wombach Paul Döhner (rechts) wiederholte seinen Erfolg aus dem Vorjahr und fuhr beim 15.  Keiler-Bike-Marathon am 31.07. in Wombach über die Distanz von 30 Kilometer mit  750 Höhenmetern in der Altersklasse Senioren 3 auf den hervorragenden 2. Platz.   In der Gesamtwertung belegte er mit einer Zeit von 1:34:02 h unter 265  gestarteten Fahrern den respektablen 90. Platz.  Mehr unter www.keiler-bike.de  Danke  Ein herzliches Dankeschön gilt auch unserem langjährigen Vereinsmitglied Josef  Kempf, der anlässlich seines Geburtstages den RV Großheubach mit einer großzü-  gigen Spende bedachte.  Hebbocher  Mountainbiker durchqueren das Madonnenländchen Die diesjährige Mountainbike-Tour führte am Rand des badischen  Odenwalds durch das Bauland bis in das Taubertal nach Bad Mergentheim.  Von dort ging es entlang der Tauber wieder zurück. Auch dieses Jahr durften alle bei der Gepäckabgabe am Vorabend die  Gastfreund-schaft von Uschi und Michael Giegerich genießen.  Am 16.07. stiegen dann eine Bikerin und 19 Biker kurz nach 8.00 Uhr, dem  Trompe-tensignal von Heinz Radl und einem gemeinsamen Foto auf ihre  Mountainbikes.   Über den Südkreisel (zwei Runden waren obligatorisch) und den  Promilleweg ging es kurz hoch zum Rotweinwanderweg, dann durch  Miltenberg-Nord, über die Martinsbrücke, dann wieder hoch Richtung  Miltenberg-Schippach. Hier wichen wir von der geplanten Route wegen ein  wenig Landluft ab (ein Landwirt hatte auf dem Wiesenweg Gülle  ausgebracht). Bei Reinhardsachsen ging es auf dem Limeswan-derweg,  teilweise durch schöne Pfade immer auf der alten Römergrenze bis  Walldürn. Von dort bis Waldstetten musste die Straße benutzt werden,  dann ging es auf Radwegen weiter. Nachdem das Erftal bei Erfeld überquert  und ein phantasievolles Radlkunstwerk bewundert wurde, machte sich ein  Biker wegen eines privaten Termins Richtung Heimat auf. Die 19 anderen  unterquerten nun die A 81. Auf der Suche nach einem guten Mittagessen  wurde die Truppe kurz gesprengt, um dann jedoch in der Gaststätte "Forellenhof" die Flüssigkeits- und  Energiespeicher wieder auffüllen zu lassen. Die Sonneneinstrahlung war schon hier ziemlich stark, so dass  die Schattenfraktion nach und nach immer größer wurde. Danach ging es erst mal auf dem Radweg  "Liebliches Taubertal Sportive" locker weiter, bevor es wieder die nächsten Höhen zu bezwingen galt. Dabei  waren auch einige Schlammlöcher zu durchfahren, was schon zu einigen unfreiwilligen Abstiegen führte,  aber auch die Truppe sprengte, so dass sich die Nachhut fast verfuhr. Nach einem schönen Ab-wärts-Trail  war Bad Mergentheim erreicht. Es ging direkt zum Marktplatz, wo man bei Kaffee, Eis und Bier erst mal die  Beine locker auspendeln konnte. Wir hatten 85 km und 1100 Höhenmeter hinter uns. Dabei war als einzige  Panne dieses Tages ein Plattfuß zu beheben. Unglaublich, wie gezielt Dornen zustoßen können. Trotz schon  vieler Flickstellen hatte der Dorn die fast  einzige Schwachstelle im Schlauch  ausfindig gemacht.   Anschließend ging es in das Hotel. Nach  der Körperpflege traf man sich im  Biergarten zum Abendessen. Da hatten  wir lange Zeit zu Gesprächen, da das  Abendessen erst 90 Minuten nach der  Bestellung serviert wurde. Verspätet  ging es zum Kurparkfest, wobei dann  kein Eintritt mehr entrichtet werden  musste. Lich-terspiele, Musik usw.  hatten Tausende Leute angezogen, die  wie wir die laue Som-mernacht  genossen. Am Sonntag-Morgen sank die Stimmung  beim Blick aus dem Fenster: Regen und  niedrige Temperaturen. Nach dem  Frühstück und dem Bike-Check rollten  wir zuerst auf dem Tauber-Radweg bei anfänglich kaum spürbarem Nieselregen dem Main entgegen. Nach  einigen Kilometern mussten wir den ersten Halt einlegen, um einen Nachzügler aufschließen zu lassen.  Dann mussten die Räder (wer sein Fahrrad liebt, der schiebt), über Treppen aufwärts getragen werden,  denen sich jedoch ein Trail anschloss. Entlang des Taubertal-Höhenwanderwegs, gekennzeichnet mit einem  roten Schuh, ging es bis Tauberbischofsheim, das durch einen wunderbaren abwärts führenden  Serpentinentrail erreicht wurde, wobei die Könner teilweise die Serpentinen durch direktere Pfade  umgingen. Tauberbischofsheim durchrollten wir schon bei stärkerem Regen. Das hielt uns nicht davon ab,  über Treppen und wunderbare Wiesentrails erneut die Tauber-Höhen zu erklimmen.  Auf nun nassen  Straßen und schlammigen Trails kämpften wir uns weiter, was auch öfters Pausen bedingte, um die Truppe  zusammen zu halten. Einige ließen sich lieber das Wasser beim Durchwaten von Pfützen in die Schuhe  laufen, anstatt das Bike schmutzig zu machen. Allerdings hatte uns die Schnecke auf dem Schutzblech des  Trompeters nicht überholt, sondern war von einem Busch abgestreift worden. Hier zeigte sich auch, dass  Schutzbleche nicht nur Vorteile haben, so dass einige grundsätzlich darauf verzichteten. Über die Burg  Gamburg erreichten wir das Taubertal und kämpften uns auf der anderen Seite wieder hangaufwärts. Als  wir wieder beim Kloster Bronnbach bei Dauerregen erneut im Tauber-Tal waren, entschlossen wir uns zur  Mittagspause. Durchnässt und schlammbespritzt konnten wir bei warmen Essen wieder Kräfte sammeln.  Obwohl nach der Mittagspause das Wetter noch schlechter wurde, kämpften wir uns wieder auf dem  Wanderweg bergauf und wurden mit dem ersten Blick auf Wertheim belohnt. Nach einiger Zeit ging es  endlich wieder abwärts. Über die Burg erreichten wir die Wertheimer Altstadt, wo wir uns nochmals bei  Kaffee und Kuchen aufwärmen konnten. Dann ging es auf dem Mainradweg mit recht hohem Tempo bei  weiterhin strömendem Regen heimwärts. In Kirschfurt hieß es die zweite Panne, einen Kettenriss, zu  beheben. Im gemäßigten Tempo erreichten wir dann wieder über die Martinsbrücke und dem Promilleweg  nach 93 km und über 1200 Höhenmetern Großheubacher Gemarkung. Während sich einige direkt zum  Abschluss in das Gasthaus "Adler" begaben, kamen andere erst nach dem Ablegen der nassen Bekleidung  zum gemeinsamen Abschlussessen.   Unser Dank gilt Paul Döhner, der die Routen vorerkundete und die Übernachtung organisierte, und vor allem  Uschi Giegerich für den Gepäcktransport.  Tourinfo http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.83618.html      Mountainbikestrecke “Rund um den Engelberg”                                                                       http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.99113.html   29.06.2013 - Hebbocher Mountainbiker auf den Spuren der Nibelungen im Odenwald  Die diesjährige Mountainbike-Tour führte ins hessische Bensheim an die Bergstraße und wieder zuruück.  Wieder einmal durften wir uns am Vorabend bei der Gepäckabgabe, bewirtet von Uschi und Michael  Giegerich mit „mit einigen Weizen“ und Knabber-Gebäck, auf die Tour einstimmen, wobei ein Biker die  Toilette auch rege nutzte. Am 29.06. trafen sich um 08 Uhr zwei Bikerinnen und 15 Biker vor dem Anwesen der Fa. Zwissler in der  Mainstraße. Nachdem gemeinsame Fotos mit noch sauberer Kleidung geschossen waren, ging es bei  Nieselregen auf dem Radweg nach Weilbach. Dort musste man schon den ersten Plattfuß reparieren, was  neben dem Beteiligten auch eine ältere Weilbacherin nicht sehr fröhlich stimmte. Inzwischen regnete es  immer stärker und viele nutzten die Zwangspause, um Regenbekleidung anzuziehen. Kurz hinter  Weckbach wartete der erste Anstieg. Bei inzwischen strömenden Regen und dadurch immer matschigerem  Untergrund kämpften sich alle, zuerst auf Forstwegen, dann auf einem Trail nach oben zum Golfplatz am  Sansenhof. Hier kehrte auch ein Biker um, der am nächsten Tag eine andere Radreise antrat. Auf  inzwischen knöcheltiefem Untergrund ging es weiter nach Eulbach. Danach ging es zwar bergab, jedoch  war bei diesem rutschigen Untergrund das technische Können gefordert. Endlich wurde Michelstadt  erreicht, wo wir in der offenen Halle des berühmten Fachwerk-Rathauses, wenigstens vor Regen  geschützt, eine Kaffeepause einlegen konnten. Hier fühlte man bald die Kälte, da die Pause wegen der  „gemütlichen“ Kaffeemaschine länger dauerte. Dann ging es wieder auf die Bikes und nach Überwindung  eines weiteren Höhenrückens am Ruheforst vorbei erreichten wir endlich Mossautal. In der dortigen  Brauerei konnten sich alle beim Mittagessen, wie schwerem Hackbraten, aufwärmen. Danach konnten wir  endlich die Regenjacken ausziehen, denn es hörte zu regnen auf. Die Sonne zeigte sich zaghaft, gewann  aber bis zum Ende der Tour immer mehr an Kraft. Weitere Steigungen aber auch schöne Abwärtstrails,  immer entlang der gelben Markierung (Dreieck) ging es durch den immer wärmer werdenden Odenwald.  Die Markierung war so gut abzulesen, dass wir uns nur noch einmal verfuhren. Einige vermatschte  Steigungen fordern selbst von den Könnern alle Ressourcen. Leider mussten auch die Bikes über  umgestürzte Bäume getragen werden und einige Abwärtstrails wurden wegen des rutschigen Untergrunds  auch Sicherheitsgründen auch kurz begangen. Wasserflaschenauffüllpausen, wobei Friedhöfe prädestiniert  waren, sorgen wieder für Power. Ca. 15 km vor Bensheim nahm der Asphaltund Forstwegeanteil immer  mehr zu, wobei hier die Männer ihr Können bei einem weiteren Plattfuß unter Beweis stellten. Nach einer  rasanten Abfahrt auf einer engen Betonpiste, wobei nur ein entgegenkommender Traktor störte,  erreichten wir Bensheim. Am Hotel, nach 65 km und 1700 Höhenmetern, wartete schon Uschi Giegerich  mit unserem Gepäck. Nach der Zimmerbelegung wurde noch ungeduscht eine Innenstadtrunde auf dem  Rad gedreht, wobei zum Abschluss ein Bierchen genossen wurde. Inzwischen hatten einige schon die  vielen Bensheimer Brunnen zur Radwäsche benutzt. Nach dem Duschen wurde im Hotel zu Abend  gegessen. Dies ging fix, da der italienische Wirt hektisch servierte. Danach wurde das Nachtleben von  Bensheim per pedes erkundet. Nach einem Eis ging es in ein Bistro. Hier stellte sich dann zu späterer  Stunde heraus, dass Apfelsaft eine schlechte Bier-Alternative war.  Nach dem wirklich guten Frühstück und dem Bike-  Check ging es am Sonntag um 09:30 Uhr von 84 m  Meereshöhe (Rheinebene) wieder auf die über 500 m  hohen Odenwaldhöhen. Immer wieder folgten steilen  Trail-Anstiegen (auch die Könner mussten hier  schieben) Täler um danach wieder die nächsten Höhen  zu erklimmen. Wir folgten bei schönem Wetter immer  der ebenfalls gut sichtbaren weißen Raute. Teilweise  mussten auch dabei umgestürzte Bäume umfahren  werden und auch ein Plattfuß war zu beheben Dadurch  hatten wir nach 30 km schon 1100 Höhenmeter  überwunden. Die Route führte uns so durch Lindenfels,  meist identisch mit dem Nibelungensteig nach Ober-  Ostern. Bei herrlichem Sonnenschein genossen wir im  Biergarten ein reichliches und günstiges (Suppe und  Nachtisch waren bei jedem Essen inbegriffen)  Mittagessen. Danach erwartete uns ein weiterer  extrem steiler Anstieg, bei dem  alle mehr oder weniger lange schieben mussten. Einige wollten sogar ihr Rad verschenken. Bald ging es  auf inzwischen meist abgetrockneten Trails über Mossautal, entlang des Wildparks (auch eine Kette mit  einer kleinen roten Fahne konnte uns nicht stoppen) nach Erbach. Nach einer kleinen Orientierungspanne  ging es über Ernsbach, wo eine weitere steile Rampe die letzten Kraftreserven forderte, nach Eulbach.  Über Trails ging es nach Boxbrunn. Danach zwangen uns die liegen gebliebenen Hinterlassenschaften von  Forstarbeitern, unsere Bikes zu tragen. Beim letzten Trail “Highway to hell“, auch "Russenpfad" genannt,  ging es steil nach Amorbach hinunter, wobei nur ein Biker die Endorphine im Blut nicht so richtig  bändigen konnte. Nach dessen Erholung rollte man locker zurück nach Großheubach, wobei im Gasthaus  „Adler“ beim Essen nur die Tatsache störte, dass es nur noch alkoholfreies Hefeweizen gab. Wir hatten  erneut 1630 Höhenmeter und 70 km im Sattel absolviert.   Unser besonderer Dank gilt Paul Döhner, der die Routenidee von Walter Lauth durch mehrere alleinige  Erkundungsfahrten umsetzte und die Übernachtungen organisierte, und Uschi Giegerich für den  Gepäcktransport. Die Tour kann dank Mario Teufel im Internet unter   www.gps-tour.info/de/touren/detail.119975.html nachvollzogen bzw. downgeloaded werden.  Walter Lauth                           Auf dem Mountainbike in zwei Tagen durch drei Bundesländer Die diesjährige Tour führte die Großheubacher Mountainbiker nach Mosbach und über den hohen Odenwald  wieder zurück.   Bei Getränken und Knabbereien, kredenzt von Uschi und Michael Giegerich, die das Gepäck zum Transport  entgegennahmen, kam schon Vorfreude auf die bevorstehende Tour auf und es wurden Erinnerungen an  frühere Touren aufgefrischt. Am Samstag, dem 26.07.2014, trafen sich 2 Bikerinnen und 17 Biker um 08 Uhr vor dem Anwesen der Fa.  Zwissler in der Mainstraße. Nachdem gemeinsame Fotos mit grün-weißem Trikot geschossen waren, ging es  unter Nebelschwaden über den Main. Schon bei der Anfahrt auf den Mainbullauer Berg, an den Heunensäulen  vorbei, wagte sich die Sonne mehr und mehr heraus. Nach dem ersten kräftezehrenden Anstieg war  Mainbullau erreicht. An der Feriensiedlung vorbei ging es auf schmalen Pfad nach Weckbach wieder abwärts.  Hier musste man sich schon konzentrieren, da der abends zuvor gefallene Regen Waldboden und Steine  rutschig gemacht hatte. In Weilbach wurde die Mud überquert und zuerst auf Schotterwegen, dann auf einem  schmalen Trail mit Kehren, die Gotthardsruine erreicht. Hier konnte jeder mit Blick auf Amorbach und  Umgebung eine kurze Frühstückspause genießen. Dann ging es zuerst über einen Trail, wobei einige schon  den Schwung ausnutzend, falsch fuhren, später auf Straßen, durch Amorbach und wieder hinauf nach  Beuchen. Über die Gemarkung "Himmelreich", teils über kaum befahrene Wege, wurde Baden-Württemberg,  zuerst Steinbach und dann Mudau erreicht. Nach fast 1000 Höhenmetern konnten alle bei riesigen Portionen,  viele griffen zu Käsespatzen, die körpereigenen Speicher auffüllen. Es waren auch die ersten Pannen  (Mantelwechsel nach dreimaligen Schlauchwechsel, wobei auch ein Reifendichtmittel versagte, und ein  abgebrochener Bremshebel) zu beheben. Meist über gemäßigt steile Forstwege mit zwei kurzfristigen  Touränderungen (trotz aller moderner Technik ist eine Wanderkarte als Rückfallebene wertvoll) wurde der  hoch gelegene Mosbacher Stadtteil Waldstadt erreicht. Über einen anspruchsvollen Abwärtstrail mit Kehren  wurde Mosbach erreicht. Nach fast 70 km und 1300 Höhenmeter schmeckten Eis oder Bier in der Altstadt von  Mosbach besser als Kaviar und Champagner. Entspannt radelten alle in den Mosbacher Stadtteil Neckarelz,  um dort im Hotel Lindenhof die Zimmer zu beziehen. Nach Duschen und Abendessen im Hotel ging es auf  dem Rad ohne Gepäck ca. 3 km zurück nach Mosbach, wo man 12750 Kerzen beim Lichterfest auf dem  früheren Landesgartenschaugelände bestaunen konnte. Da die Getränkeausgabe dort schleppend war, konnte  man entspannt um Mitternacht auf dem Rad zurück zum Hotel radeln.   Am nächsten Tag galt es bei einem üppigen Frühstück die Körperreserven aufzufüllen. Während zwei Biker  wegen privater Termine den kürzeren, leichteren Radweg wählten, ging es für 17 Bikerinnen und Biker um 08  Uhr 30 im rot-weißen Trikot hoch über den Neckar in die Weinberge. Wer den Guide überholte, wurden  gnadenlos mit Zusatzmetern bestraft. Nach einigen Trails wurde die Margaretenschlucht erreicht. Hier galt es  abzusteigen und das Bike zu schieben, denn Seilsicherungen und Warnungen wiesen auf einen alpinen Steig  hin. Groß war die Überraschung dann, als man vor einem über hohe Steinblöcke laufenden Wasserfall stand.  Man glaubte, sich in einer Alpenklamm zu befinden. Kaum den Pfad hinter sich gelassen, konnte man  traumhafte Ausblicke auf den tief liegenden, sich windenden Neckar genießen. Abwärts ging es nach  Neckargerach, wo dann der lange Anstieg auf den Katzenbuckel begann. Unterwegs wurde an der  Läufertsmühle ein Gruppenbild geschossen, für viele ein "Déjà-vu ", da man dies 2009 hier schon bei einer  MTB-Tour gemacht hatte. Von 134 m über Null ging es durch ein langes wunderbares Tal über  Strümpfelbrunn nach Waldkatzenbach. Im niedrigen Gang ging es hoch bis zum Aussichts-Turm auf dem  Katzenbuckel, wobei viele die letzte Steigung doch überforderte. Angekommen auf dem höchsten Punkt des  Odenwalds (626 m) ging es per Pedes die Stufen des Aussichtsturms hinauf. Aufgrund des diesigen Wetters  war die Fernsicht zwar ein wenig eingeschränkt, aber man konnte erkennen, dass wir in einer wunderschönen  Gegend leben dürfen. Dann ging es wieder auf dem Bike, teilweise über Single-Trails, abwärts zur Ruine  Eberbach. Der Guide testete dabei eigenhändig die Tiefe und Feuchtigkeit des Bodens. Viele enge, steile  Serpentinen (auch den Könnern gelang es nicht, alle zu befahren) führten nach Eberbach. In der dortigen  Fußgängerzone konnte man bei italienischem Eis oder chinesischem Essen pausieren, wobei hier schon der  Schatten gesucht wurde. Danach ging es über steile Schotterwege bei drückender Sonne aufwärts. Nachdem fast 300 Höhenmeter am  Stück zurückgelegt waren, bikte man auf dem Odenwaldhöhenweg Richtung Krähberg. Nach einigen  Kilometern wurde der Startbereich des Beerfeldener Bikeparks, und damit Hessen, erreicht. Einige wagten  sich über die Startrampe. Ein dort startender Down-Hill-Biker, ausgerüstet mit Spezial-Bike, Integral-Helm  und Körperprotektoren zeigte dann, wie man mit Speed und Sprüngen diese Strecke meistert. Vor dem  Reußenkreuz musste dann noch ein schmieriger Aufwärtstrail überwunden werden, bevor nach einigen  Kilometern durch Wälder und Wiesen Würzberg erreicht wurde. Am dortigen Friedhof konnten nochmals die  Wasserflaschen gefüllt werden. Über den Eulbacher Wildpark wurden der Golfplatz am Sansenhof, und somit  wieder Bayern, erreicht. Über einen schwierigen Wanderweg und einer rasanten Abfahrt auf Forstwegen ging  es über Weckbach nach Weilbach. Auf dem Radweg erreichte man dann Großheubach, wobei sich nach  Breitendiel ein Biker direkt nach Kleinheubach begab. Im Gasthaus Adler konnte man mit  Familienangehörigen entspannt einige Weizen genießen. Alle hatten erneut 1600 Höhenmeter und 85 km im  Sattel absolviert.   Unser besonderer Dank gilt Paul Döhner, der die Touridee hatte, die Hinfahrt nach Mosbach erkundete und  die supergute Übernachtungen organisierte, Walter Lauth und Tobias Schönborn, die die Rücktour  erkundeten, und Uschi Giegerich, die für den Transport des Gepäcks sorgte. Die Tour kann dank Mario Teufel  demnächst im Internet unter http://www.gps-tour.info/de/community/tours.DevilsStrike.html nachvollzogen  bzw. downgeloaded werden.   Walter Lauth